IPSE-PROJEKT
Thore Volquardsen

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Fachkräftemangel... gibt es nicht... - was für eine provokante These...

Im Klartext:

Der Mangel an Fachkräften ist letzten Endes eine Illusion und von den Trägern und Einrichtungen der Sozialwirtschaft selbst erschaffen. Hierbei wird nicht ignoriert, dass wir in unserem Land mehr ausbilden und schulen müssen. Ob aber ein Träger oder eine Einrichtung einen Fachkräftemangel beklagt, hängt weniger vom äußeren Markt als vom eigenen Profil und deren Parametern ab. Es geht primär darum, ob ein Arbeitsplatz attraktiv ist - nicht nur gehaltlich, sondern den ganzen Menschen betreffend. Dieses bedeutet, dass Menschen im Ganzen wahrgenommen werden wollen - und zwar temporär und in seinem Sozialraum. Die Reduktion auf die Stellenbeschreibung und die Eingruppierung in Lohn- und Gehaltsgruppen ist überholt und verhindert die Entfaltung von Gestaltungspotenzialen. Jeder Mensch sucht sinnvolles, sinngebendes und wirksames Gestalten-Können - also ein Sich-Entfalten-Können, was wiederum zu einer erhöhen Motivation, Resilienz, Gesundheit und Zufriedenheit führen wird. Dieses Bewusstsein selbst verhindert bereits den Fachkräftemangel, weil solche Mitarbeiter im Sozialraum positiv infizieren. Fehlzeiten durch Krankheit, Störungen durch Einarbeitungszeiten in immer komplexere Aufgabenbereiche, Fluktuation durch Kündigungen und die allgemeinen psychischen Belastungen durch hohe strukturbedingte Anforderungen und unflexible oder starre Systeme sowie Grundannahmen der Verunmöglichung (... das geht nicht, weil...). Nicht zuletzt soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass Teamführung und ein Teamklima entscheidende Faktoren für Gesundheit, Freude und Motivation sind. Teamführung wird in den meisten Betrieben als eine Form der Verwaltung oder Verrichtung verstanden, die sich mit Orga und anderen Abläufen beschäftigt. Hierbei kommt das Teamklima meist zu kurz. Die Folgen sind gravierend! Mobbing, Frustration, Erschöpfung, Überforderung, Unterforderung, Hilflosigkeit, Ratlosigkeit, Isolation und Aufspaltung von Teams und viele andere Dinge mehr... Teamführung auf allen Ebenen des Trägers sollte in der Lage sein, Wertschätzung in ein Team und in jede Einzelperson transportieren zu können. Hierfür bedarf es der Befähigung. Führung ist zudem eine Charakterfrage, was häufig unterschätzt wird. Erfahrene Leiter lassen Fehler und selbst ein Scheitern zu - und verstehen diese als Schritte der Entwicklung.

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